Das vorzeitige Ende des E5-Abenteuers

6. September 2022
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6. September 2022 markus

Was bis dahin los war

Ja, unser diesjähriges E5-Abenteuer ist leider wieder zu Ende. Ungewollt und ungewünscht.
Dazu aber gleich mehr.

Bis dahin hatten wir 2 tolle Tage in den Bergen, voller Höhen und Tiefen, in wunderschöner Landschaft, und mit entspannten Leuten .

60 Wanderkilometer und ungefähr 6600 Höhenmeter hoch und runter lagen unter uns, als eine unglückliche Mischung von vielen Umständen ein Weiterlaufen leider unmöglich machte.

Was war passiert?

Nach der kurzen, aber anstrengenden Etappe von der Memminger Hütte zur Skihütte Zams, tranken wir erstmal eine kühle Cola…Scheinbar Fehler Nr.1

Abends gab es noch das Abendessen mit Käsespätzle- eigentlich lecker und gut als Ausgleich nach den kraftzehrenden Marsch, merkten wir jedoch schon kurz nach dem Beziehen des Bettenlagers, bereits kurz vor 21 Uhr, das irgendetwas nicht stimmte.

Einschlafen war nicht möglich. Der Magen rebellierte.
Jedenfalls wechselten wir uns beide in der Nacht ab, um das Abendessen unschön auf der Toilette wieder loszuwerden.

Bei einen dieser schnellen “Ausflüge” rutschte ich dazu noch leider unglücklich aus und schrammte die Zeh am Heizkörper auf- das Resultat war eine Blutlache und ein nächtliches Erste-Hilfe-Verbinden auf den Flur, während unsere Mitwanderer gemütlich schlummerten.

Nach einer schlaflosen Nacht und einen Ruhepuls von 80-90, waren wir am nächsten Morgen völlig erledigt.

Einer der Wanderer schaute sich meine Wunde an und riet mir zum Krankenhaus, um diese zu reinigen und verbinden zu lassen. An den Aufstieg von knapp 500 Meters, der vor uns lag, war aufgrund unseres Zustandes eh nicht zu denken.

Der Betreiber des Skihütte fuhr uns, vielen Dank dafür!!!, die 1000m Höhenmeter zurück ins Tal, zum Krankenhaus Zams.

Im Krankenhaus und wie es weiter ging

Im Krankenhaus wurden wir sehr freundlich (ist leider nicht immer so) empfangen und sehr schnell versorgt.
Nach 5min Kurzvorstellung, Röntgen und im Anschluss Vorstellung beim Arzt. Reinigen, Verbinden und Tetanus-Spritze in den Arm, fertig. Top. Schnell und gut.

Aber spätestens nun war klar, das unsere Tour jetzt zu Ende war. Fuss schonen war angesagt. Nach dem Anziehen des Schuhs erübrigten sich dann die kleinen Fünktchen Hoffnung auf ein Weiterlaufen- Zu groß war der Druck auf den Zeh. Im Zeitlupentempo ging es dann zur Bushaltestelle, der uns zum Bahnhof brachte.

Am Bodensee vorbei, fuhren wir mit den Zug schließlich zurück.

Nach den Schlummern im Zug, war danach erstmal fast 16h Schlaf angesagt, Schlaf den ich wirklich dringend brauchte.

Wie geht es weiter?

Nach der Tour ist vor der Tour…Wohl war.

Auch wenn die Enttäuschung über unser vorzeitiges Ende groß ist, haben wir in den beiden Tagen viel gelernt, was wir beim nächsten Mal anders machen wollen:
Was wird mitgenommen? Welche Schuhe sind nötig? Wieviel Wasser und Essen wird gebraucht?

Alles Dinge, die uns bei der Fortsetzung dieses Abenteuers nächstes Jahr helfen werden.
Schon im Krankenhaus war schon klar, dass wir kommendes Jahr in Zams neu ansetzen und diese Tour beenden werden.

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