Als ich meine Tochter fragte, wohin sie mit mir gern einmal fahren würde, habe ich mit vielen Sachen gerechnet.
Nur nicht, dass sie einmal nach Brüssel fahren wollte.
Sie hatte ein Referat über Belgien gehalten und wollte sich das Land nun einmal selbst ansehen.
Die Tourbeschreibung
Gesagt, getan, das Ziel der Reise stand fest.
Ich war vier Tage lang mit meiner zwölfjährigen Tochter in Belgien unterwegs.
Gemeinsam haben wir Brüssel und Gent erkundet und dabei viele spannende, lustige und beeindruckende Orte entdeckt.
Wir haben uns für die Fahrt mit der Bahn entschieden, zum Glück lief alles rund und wir kamen mit nur 20 Minuten Verspätung in Brüssel an.
Durch Brüssel und Gent bewegten wir uns ausschließlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß.
Das Hotel hatte ich via Check 24 gebucht, mitten in der Stadt, unmittelbar in der Nähe des Grand Place und der alten Börse – zentraler geht es kaum.
Wir hatten Übernachtung mit Frühstück gebucht, also konnten wir die typisch belgischen Spezialitäten ausgiebig in den folgenden Tagen genießen.
Das Wetter war in der Woche perfekt, an die 25 Grad bei wunderschönem Sonnenschein.
Die nun folgenden Punkte, die unser Video aufzeigt, markieren einen kurzen Zusammenschnitt unserer Reise.
Am ersten Tag starteten wir mit dem Atomium, das meine Tochter sofort faszinierte.
Die riesigen Kugeln wirkten wie aus einem Science-Fiction-Film, und der Ausblick über Brüssel war beeindruckend.
Danach besuchten wir das Designmuseum, wo wir viele interessante Alltagsgegenstände und modernes Design sahen.
Besonders begeistert war meine Tochter von der Pixar Experience, da sie viele der bekannten Figuren und Filme wiedererkannte und viel über die Entstehung von Animationsfilmen lernte.
Dabei handelte es sich um eine Wanderausstellung, die zu diesem Zeitpunkt in der Stadt war.
Der zweite Tag begann mit der Autoworld.
Die vielen Oldtimer und Rennwagen beeindruckten uns beide – mich wegen der Geschichte, meiner Tochter wegen der außergewöhnlichen Formen.
Anschließend ging es ins Zentrum zur Grand Place, die uns mit ihren prachtvollen Gebäuden in Staunen versetzte.
Natürlich durfte ein Besuch beim Manneken Pis nicht fehlen, über das wir schmunzeln mussten.
Den Tag ließen wir an der Alten Börse ausklingen, wo wir das lebendige Treiben der Stadt beobachteten.
Am dritten Tag genossen wir den Blick von The View über die Stadt.
Es war schön, Brüssel einmal von oben zu sehen und gemeinsam Fotos zu machen.
Danach hielten wir uns rund um Brüssel Central auf, wo wir das geschäftige Stadtleben und die vielen Reisenden beobachteten.
Am vierten Tag fuhren wir mit dem Zug nach Gent.
Die Stadt wirkte ruhiger und sehr gemütlich. Besonders beeindruckt waren wir vom Gravensteen, der mittelalterlichen Burg mitten in der Stadt.
Für meine Tochter war es spannend, sich vorzustellen, wie die Menschen dort früher gelebt haben.
Dieser Ausflug war ein gelungener Abschluss unserer gemeinsamen Reise.
Fazit
Die vier Tage in Brüssel und Gent waren für uns beide etwas Besonderes.
Wir haben viel gesehen, gemeinsam gelacht und schöne Erinnerungen gesammelt, die uns noch lange begleiten werden.
Auch hat uns dieses gemeinsame Erlebnis noch einmal deutlich zusammen geschweisst.
Ich bin schon auf den kommenden Vater-Tochter-Tag mit meiner kleinen Tochter gespannt.



